Hochträchtig, heimatlos und auf sich allein gestellt

Auf unseren Reisen begegnen uns immer wieder Tiere, deren Schicksal uns tief berührt. Hunde, die uns nicht mehr loslassen, lange nachdem wir ihnen begegnet sind. Eines dieser Tiere ist diese besondere Hundemama, deren Geschichte wir heute mit Ihnen teilen möchten.

Wir waren auf einer Schnellstraße unterwegs, als sie uns am Straßenrand auffiel. Zwischen vorbeirasenden Autos lief sie orientierungslos auf und ab. Immer wieder blickte sie sich um, als würde sie nach etwas suchen. Nach Futter. Nach Schutz. Nach einem Ort, an dem sie ihre Babys sicher zur Welt bringen konnte. Denn schon auf den ersten Blick war klar: Diese Hündin war hochträchtig und die Geburt ihrer Welpen stand unmittelbar bevor.

Als wir anhielten, kam sie sofort freundlich auf uns zu. Kein Misstrauen, keine Aggression – nur die vorsichtige Hoffnung, dass wir es vielleicht gut mit ihr meinen könnten. Wir versuchten herauszufinden, wo sie hingehörte und fragten mehrere Menschen in der Umgebung – liefen im nächsten Dorf von Haus zu Haus, doch niemand kannte die Hündin und niemand wollte ihr helfen. Niemand war bereit, ihr einen sicheren Platz anzubieten.

Während die Autos nur wenige Meter entfernt vorbeirasten, wurde uns immer bewusster, wie wenig Zeit ihr noch blieb. Deshalb konnten wir sie nicht zurücklassen und nahmen die werdende Hundemama mit in unser Partnertierheim. Zwei Tage später brachte sie sechs wunderschöne Welpen zur Welt.

Sechs kleine Leben, die ohne ihre Rettung vermutlich irgendwo am Straßenrand geboren worden wären. Zwischen Lärm, Verkehr, Hunger und all den Gefahren, die das Leben eines Straßenhundes täglich mit sich bringt. Stattdessen liegen sie heute eng an ihre Mama gekuschelt in Sicherheit. Sie haben ein Dach über dem Kopf und die Chance auf einen guten Start ins Leben. Ihre Mutter muss nicht mehr um Futter kämpfen oder verzweifelt nach einem geschützten Ort suchen, sondern darf zum ersten Mal seit langer Zeit einfach nur eines sein: eine Hundemama.

Doch so groß unsere Freude ist – mit der Rettung beginnt auch die Verantwortung und die Betreuung einer ganzen Familie bringt natürlich erhebliche Kosten mit sich.

Aus einer Hündin wurden innerhalb weniger Tage sieben Hunde. Die Welpen benötigen in den kommenden Monaten hochwertiges Futter, mehrere Impfungen und regelmäßige tierärztliche Betreuung. Auch ihre Mama muss versorgt, geimpft und nach der Aufzucht ihrer Welpen kastriert werden.

Deshalb möchten wir heute um Ihre Unterstützung für diese kleine Familie bitten. Jede noch so kleine Spende hilft dabei, den Welpen einen sicheren Start ins Leben zu ermöglichen und ihrer Mama die Versorgung zukommen zu lassen, die sie so dringend braucht.

  • Hope for lost Souls e. V.
    IBAN: DE44 8306 5408 0005 2477 30
    BIC: GENODEF1SLR
    Deutsche Skatbank
  • PayPal: info@hope-for-lost-souls.de

Wir danken Ihnen schon jetzt für Ihre Unterstützung!

 

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