Während unseres letzten Aufenthalts in Osteuropa führte uns unser Weg durch ein kleines, abgelegenes Dorf. Schon nach wenigen Minuten wurde deutlich: Vor nahezu jedem Haus lebte mindestens ein Hund, oft sogar mehrere. Allerdings hatten fast alle Tiere eines gemeinsam: Sie waren nicht kastriert.
Die Menschen dort leben in großer Armut. Viele kämpfen jeden Tag darum, ihre Familien zu versorgen. Die Kosten für eine Kastration können sie nicht aufbringen. Hinzu kommt, dass Tierarztpraxen oft viele Kilometer entfernt liegen und ohne eigenes Fahrzeug kaum erreichbar sind.
Genau hier beginnt das eigentliche Problem. Denn das Schicksal vieler Straßenhunde entscheidet sich häufig lange, bevor sie überhaupt auf der Straße leben. Die Wurzeln des Problems liegen überwiegend in den ländlichen Regionen. Dort bringen unkastrierte Hündinnen Jahr für Jahr Welpen zur Welt, für die es oft weder ein Zuhause noch eine Perspektive gibt. Viele werden ausgesetzt, andere landen in überfüllten Tierheimen. Solange dieser Kreislauf nicht durchbrochen wird, wird das Leid immer weitergehen.
Deshalb haben wir uns entschieden, nicht einfach weiterzufahren.
Gemeinsam mit unseren Partnern sind wir von Haus zu Haus gegangen, haben das Gespräch mit den Menschen gesucht, aufgeklärt und versucht, Vertrauen aufzubauen. Dabei wurde schnell deutlich: Die Bereitschaft, die eigenen Hunde kastrieren zu lassen, ist vielfach vorhanden. Es fehlt nicht unbedingt am Willen, sondern an finanziellen Mitteln und dem Zugang zu tierärztlicher Versorgung.
Noch während unseres Aufenthalts konnten die ersten Hunde in unserem Partnertierheim kastriert und medizinisch versorgt werden. Damit diese wichtige Arbeit nicht mit unserer Abreise endet, wird eine engagierte Freiwillige die Aufklärung und Organisation der Kastrationen vor Ort fortführen. Schritt für Schritt sollen möglichst alle Hunde des Dorfes kastriert werden.
So setzen wir genau dort an, wo nachhaltiger Tierschutz beginnt – an der Ursache des Problems, nicht erst bei seinen Folgen.
Doch dafür brauchen wir Ihre Unterstützung.
Eine Kastration kostet 30 Euro. Mit diesem Betrag verhindern Sie, dass unzählige weitere Welpen in eine Zukunft geboren werden, die allzu oft von Hunger, Krankheit und Obdachlosigkeit geprägt ist. Vielleicht möchten Sie die Kosten für eine vollständige Kastration übernehmen. Vielleicht ist auch ein kleinerer Beitrag möglich.
Wenn Sie unser Kastrationsprojekt unterstützen möchten, freuen wir uns über Ihre Spende:
Hope for lost Souls e. V.
IBAN: DE44 8306 5408 0005 2477 30
BIC: GENO DEF1 SLR
Deutsche Skatbank
Paypal: info@hope-for-lost-souls.de
Verwendungszweck: Kastrationsprojekt
Jede einzelne Spende hilft, den Kreislauf der unkontrollierten Vermehrung zu durchbrechen. Jede kastrierte Hündin bedeutet weniger ungewollte Welpen, weniger ausgesetzte Hunde, weniger Leid und langfristig weniger Straßenhunde.
Gemeinsam können wir das Leben der Hunde in diesem Dorf nachhaltig verändern – und genau dort helfen, wo Hilfe den größten Unterschied macht.






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